Berühmte Pferde

Wenn Sie den Mauszeiger auf der interaktiven Karte bewegen, werden die beschriebenen Geburtstätten der Spitzenpferde angezeigt. Übrigens: Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll noch weiter wachsen. Hinweise auf weitere berühmte Pferde aus hiesigen Ställen sind herzlich willkommen.
Der Elbe-Weser-Raum - insbesondere aber das Land Hadeln und Kehdingen - ist Kinderstube vieler erfolgreicher Spitzenpferde. „Deister“ gehört dazu, der als ganz Großer der Reitsportgeschichte unter Paul Schockemöhle eine Lebensgewinnsumme von ca. 1,42 Millionen DM erreichte. Während „Der springende Geldschrank“, wie „Deister“ auch genannt wurde, 1971 auf dem Hof von Hermann Hahl in Osterbruch zur Welt kam, begründete gleich nebenan der legendäre Fritz Butt in Bülkau eine Zucht von Vielseitigkeitspferden, die ihresgleichen sucht und die ihren Höhepunkt bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong fand, als mit „FRH Butt's Abraxxas“ und „Euroridings Butt's Leon“ gleich zwei "Butt-Pferde" zur deutschen "Goldmannschaft" gehörten. Nach dem Tod von Fritz Butt ging dessen Stutenstamm auf den Georgenhof, wo sein Werk erfolgreich weitergeführt wird. Ein echter Kehdinger ist dagegen „Weltmeyer“, der Linienbegründer und Stempelhengst der hannoverschen Dressurpferdezucht. Er kam 1984 im Stall von Hermann Meyer in Allwörden zur Welt. Zu einem Stammhalter der hannoverschen W-Linie wurde auch der "Weltmeyer"-Sohn "Wolkenstein II", der ebenfalls bei Freiburg (Elbe) gezüchtet wurde. Dazu kommt, dass der Elbe-Weser-Raum auch die Heimat der Vererber-Legende „Grande“ (Kehdingen) ist, der neben dem Hengst „Gotthard“ (Achthöfen) die leistungsbetonte hannoversche G-Linie von „Goldfisch II“ bedeutet. Ludger Beerbaums ehemaliges Spitzenpferd „Goldfever“ ist zum Beispiel doppelt auf die G-Linie gezüchtet und hat sowohl „Grande“, als auch „Gotthard“ unter seinen Ahnen. Ein Enkel von „Grande“ war auch Isabell Werths Olympia-Pferd „Gigolo FRH“. Spitzenpferde von hier machen auch aktuell Schlagzeilen: „Desperados FRH“, der mit seiner Reiterin Kristina Bröring-Sprehe zurzeit die Nummer eins der Dressurwelt ist, stammt aus der Gegend. Gezogen wurde er von Herbert Schütt aus Hemmoor. Wenige Kilometer weiter nördlich erblickte ein weiterer Dressur-Crack das Licht der Welt: „Damsey FRH“ kam auf dem Hof der „Hengsthaltung Kothe“ in Osten zur Welt. Seit Anfang 2016 geht er mit der Goldmedaillengewinnerin Helen Langehanenberg an den Start, die zuvor mit dem Hengst „Damon Hill“ Deutschlands erfolgreichstes Dressurpaar gewesen ist. Zu der illustren Runde gesellt sich noch Spitzenvererber „Lissaro van der der Helle“, der gleich um die Ecke, in Neuenkirchen bei Otterndorf auf dem Hof von Jürgen Dittmer geboren wurde. All das ist Grund genug, mit einer Fanpage an die Erfolge zu erinnern und die weitere Entwicklung der hiesigen Spitzensportler auf vier Hufen zu begleiten.

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